„Ich glaube daran, dass der Wille Berge versetzen kann!“

 

Catalin Puiu, gebürtiger Rumäne, ist seit 1998 bei APPARATEBAU beschäftigt und zeichnet im Unternehmen verantwortlich für die Produktion, in welcher derzeit knapp 70 Personen beschäftigt sind. Der dreifache Familienvater hat auch in APPARATEBAU eine Familie gefunden, für die er mit der ihm eigenen großen Leidenschaft tätig ist.

 

Herr Puiu, Sie sind nun gar einige Jahre für APPARATEBAU beschäftigt. Was gibt Ihnen Freude an der Arbeit?

Selbstverständlich ist es die Tätigkeit an sich, denn als Gewerbetechniker bin ich da tätig, wo meine Interessen und Fähigkeiten angesiedelt sind. Automation und Elektromechanik ist mein Metier. Angefangen hatte ich als Arbeiter in der italienischen Produktionsstätte einer amerikanischen Produktionsfirma, welche eine besonders ausgeprägte selbständige ablaufende Anfertigung besaß und wollte und konnte mich von da an in diesem Bereich ständig weiterentwickeln. Bei der Suche nach Arbeit für meinen Bruder stieß ich dann auf APPARATEBAU. So wie er kam auch ich, blieb und habe es nie bereut.

Jeder, der Sie kennt, weiß über Ihre besonderen professionellen Fähigkeiten. Ihr beruflicher Werdegang war sicher kein Zufall. Was machen Sie richtig?

(Lacht.) Ich habe Werte, an die ich glaube und die mir Halt geben. Zunächst einmal ist Respekt für mich nicht bloßes Schlagwort. Wenn Dinge funktionieren sollen, musst du mit den Menschen auf Augenhöhe kommunizieren. Das bringt dich weiter. Teil meiner Verantwortung ist es, den Arbeiter in die Lage zu versetzen, möglichst umfassend informiert zu sein, Transparenz zu Inhalt und Ablauf sind oberstes Gebot. Mit Wissen um Grund und Ziel und der richtigen Motivation ist auch die Mitarbeiterleistung gut. Ich glaube auch fest daran, dass man alles erreichen kann, wenn man fest an sich glaubt und hart arbeitet.

Gibt es auch etwas, das Sie gar nicht mögen?

Ja, doch! Mit dem Spruch „Das haben wir immer schon so gemacht“ schaffen Sie es, mich auf die Palme zu bringen! Er steht meiner persönlichen Philosophie diametral entgegen. Gerade in der Produktion musst du dich immer wieder neuen Herausforderungen stellen können, flexibel aber auch mal hartnäckig sein. Unsere Produkte haben eine Wiederholgenauigkeit, um die uns viele beneiden, das heißt wir müssen Perfektion anstreben, bei dem was wir produzieren. Für das Produkt, das ich herstelle, verbürge ich mich: Der Kunde muss zufrieden sein und gleichzeitig musst du aber auch dem morgigen Bedarf schon Voraus sein, also stets und viel dazulernen.

Was hat sich in den Jahren verändert, seit Sie hier angefangen haben?

Die Automation hat stark zugenommen. Gleichzeitig aber auch die Verbesserung der Arbeitsplätze selbst, die Ausstattung und die Qualität des Umfeldes allgemein. Es wird viel Wert auf die Sicherheit für Arbeiter und Angestellte gelegt, ebenso auf ständige Fortbildung, was sehr zu begrüßen ist.

Was raten Sie jungen Leuten, die bei Ihnen in der Produktion anfangen?

Zielorientiert zu sein und zu arbeiten und aufgeschlossen gegenüber all dem, was der Sache dient. Nur so kann man ständig besser werden. Ich gebe ihnen das Motto: „Was ich heute noch nicht kann, kann ich vielleicht morgen!“ Dieser Leitsatz gilt auch für mich und immer dann, wenn ich die Erwartungen unserer Kunden übertreffen kann. Ich liebe Herausforderungen!