„Von der Idee bis zum Serienstart: spannend!“

 

Stefan Mair ist technischer Projektleiter und Verantwortlicher der Entwicklung bei Apparatebau.

 

Wie sind Sie vor 6 Jahren zu Apparatebau gekommen und warum haben Sie sich für gerade für APPARATEBAU entschieden?

Als ich nach dem auf Produktion spezialisierten Studium des Industrieingenieurwesen auf Arbeitssuche war, hatte ich mehrere Firmen besucht, um mir ein Bild zu machen. Von Apparatebau hatte mich die Vielfalt der Technologie und Produkte und Arbeitsabläufe sofort beeindruckt: Laser, Roboter, Stanztechnik, die vielen automatischen Linien - ich war begeistert! Ich bin vom Charakter her auf der ständigen Suche nach Spannendem. Und hier sah ich auch die Chance, in ein Arbeitsumfeld mit ständig wechselnden Anforderungen und vor allem Herausforderungen einzusteigen.

Arbeiten Sie deshalb in der Prozessentwicklung?

Genau! Nirgendwo sonst kannst du mehr erleben, denn ich bin in engem Kundenkontakt, in engem Lieferantenkontakt, in engem Kontakt mit unseren hoch spezialisierten Technikern. Ich befinde mich an der Schnittstelle schlechthin und bin überall da involviert, wo naturgemäß alle Informationen zusammenfließen. Was gibt es Schöneres?

Sie tragen nun auch Verantwortung für Mitarbeiter. Hat das für Sie etwas verändert?

2009 hatte ich in der Entwicklung von Fertigungsprozessen angefangen und übernahm bald die Leitung kleinerer Projekte. Durch die gewonnenen Erfahrungen konnte ich mit der Zeit komplexere, noch später auch externe Projekte übernehmen. Die Verantwortung für andere bedeutet für mich höchste Motivation. Ich kann gemeinsame Lösungsfindungen anstreben und steuern. Im Team zu arbeiten ist eine Bereicherung, es vergeht kein Tag, an dem sich keine Lernchancen bieten. Ich kann mit dem Team gemeinsam gestalten, planen, bewerten und aufbauen. Die Motivation ist groß, denn unsere Kunden verlassen sich darauf, dass wir als Experten neben der Entwicklung der Produkte auch die Fertigungsprozesse genau durchstudieren und auslegen können. Dies umfasst die Einschätzung  der möglichen Fertigungstechnologien, Dimensionierung der Prozesse, Machbarkeitsanalysen usw. - dafür sind funktionierende Fachteams unabdingbar!

Lernt man auch vom Kunden?

Und wie! Man darf nicht vergessen, dass Apparatebau kein nur regional tätiger Betrieb ist. Nur in den letzten Wochen waren wir nicht nur im deutschsprachigen Raum unterwegs, sondern etwa auch in Ungarn, Portugal und Rumänien bei Kunden. Unsere Kunden repräsentieren namhafte weltweit tätige Hersteller, das sind hochprofessionelle große Konzerne mit entsprechenden Vertretern. Mich mit diesen austauschen und auch durch sie wachsen zu können, ist eine persönliche Bereicherung.
Außerdem begegnen mir im täglichen Leben die Hausgeräte dieser bekannten Hersteller, an denen ich durch meine Produkte Teil habe und an denen ich so gesehen direkt mitgearbeitet habe: im Handel, bei mir zu Hause, bei Freunden ... sowas macht Freude und schafft persönliche Identifikation mit dem Kunden!

A propos persönlich: Kollegen haben mir verraten, Sie hätten für heute ein persönliches Tagesziel?

Neben den vielen beruflichen Zielen habe ich heute glatt auch noch ein privates: Nach der Arbeit fährt ein abteilungsübergreifendes Apparateau-Team zum Gokartfahren. Mein Ziel: Keiner meiner Teammitglieder soll vor mir durch die Ziellinie fahren!