„Eine gute Ausbildung ist die Basis für nachhaltigen Erfolg!“

 

Werner Beer, Projektleiter, Prozessgestalter und zweifacher Familienvater, gehört zu den langjährigsten Mitarbeitern bei Apparatebau.

Sie sind Deutscher und leben nun schon seit fast 20 Jahren in Neumarkt in Südtirol. Waren es berufliche Gründe, die einen Oberbayern nach Südtirol geführt haben?

Ja. Bei Apparatebau hatte ich zu Zeiten meines Studiums einen Semesterferienjob und als ich mich zum Ende der Hochschule hin auf Arbeitssuche begeben habe, knüpfte ich wieder da an, wo ich mich zweifach herausgefordert fühlte. Denn schon als Gymnasiast zog es mich zum Handwerklichen hin, ich wollte mit Kopf und Händen arbeiten. Mit dem Abitur in der Tasche habe ich umgehend eine Maschinenschlosserlehre begonnen, um mir praktische Fähigkeiten anzueignen. Nach dem Militärdienst war es dann an der Zeit, ein Ingenieurstudium in der Fachrichtung Produktionstechnik zu beginnen. Die Balance aus Praxis und Theorie, die ich stets gesucht hatte und die ich bei Apparatebau finde, ist mir in meinem bisherigen Arbeitsleben stets zugute gekommen. Sie entspricht meinem Wesen.

Was schätzen Sie sonst noch an Ihrem Beruf?

Freude macht mir, dass ich als Projektleiter Herausforderungen meistern und ganz im Sinne des Kunden tätig sein kann. Meine Aufgabe ist es, Lösungen zu finden und die Lösungswege mit dem Kunden auch gemeinsam zu gehen. Heiter ausgedrückt: Ich bin so etwas wie der Anwalt des Kunden im Betrieb. Bestimmt - ein in Zeiten der Globalisierung gewandeltes Geschäftsumfeld mit hohem Konkurrenz- und Preisdruck ist nicht immer einfach, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass man durch einen professionellen und gleichzeitig partnerschaftlichen Umgang mit Lieferanten und Kunden auch diese Hürde nehmen kann. Denn Kunden, die wissen, dass sie dir vertrauen und auf dich bauen können, kommen wieder. Auch heute musst du noch Handschlagqualitäten besitzen, Vertrauen möchte man nicht nur gerne in andere haben können, du musst es dir auch erarbeiten.

Wo schöpfen Sie Kraft und wie motivieren Sie sich, welchen Freizeitbeschäftigungen gehen Sie nach?

Ich habe das große Glück, eine wunderbare Familie zu haben. Die gelebte Harmonie versetzt mich in die Lage, auch gut arbeiten zu können sowie firmenintern Harmonie anstreben zu können. Apparatebau unterstützt nicht zuletzt durch flexible Arbeitszeiten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
In meiner Freizeit fotografiere ich gerne, baue Möbel und mache Musik. An meinen Oldtimern schraube ich selbst und auch in der Gartenarbeit verwirkliche ich mich gerne.

Sie gelten als humorvoller Mensch, so sei eine scherzhafte Frage erlaubt: Was haben Apparatebau und Gartenarbeit gemeinsam?

(amüsiert:) Oh, mehr als man meinen könnte! Auch bei der Gartenarbeit sind Hand und Kopf gefragt: Ich brauche genügend Wissen und Weitblick, um zu verstehen, welche Pflanzen ich wie, wann und wo positionieren sollte. Tja, und sogar Zuverlässigkeit und Routine sind gefragt, und zwar spätestens wenn es ums Gießen geht ...

Was raten Sie jungen Leuten, die in einem Beruf Fuß fassen wollen?

Man kann nicht früh genug damit beginnen, die Weichen für die Zukunft zu stellen. War es zu früheren Zeiten vielleicht noch möglich, zeitweise die Zukunft sorglos auf sich zukommen zu lassen, so ist dies heute nicht mehr ratsam. Ich empfehle, sich möglichst fundiert auszubilden und so bald als möglich jede Gelegenheit zu nutzen, in die Berufspraxis einzusteigen, etwa durch erste Ferienjobs – auch im Ausland!